Am Vorbereitungstag für die Theater-Projektwoche kam die generationenübergreifende und inklusive Theatergruppe zum ersten Mal zusammen. Da waren manche „Alte Hasen“ dabei, die bereits seit Gründung der Theatertage 2023 mitmachen und auch ganz neue Mitspieler, die teilweise noch nie auf der Bühne standen. Unsere erfahrenen Theaterpädagoginnen Anja Beatice Kaul und Claudia Gottuk-Brede sorgten daher auch gleich mit verschiedensten Warm-Up Spielen fürs Kennenlernen mit Spaß. Natürlich stand auch ein erstes Vertraut machen mit den verschiedenen Rollen des kleinen Prinzen auf dem Programm, denn am Ende dieses Treffens durfte auch schon jeder seine Wunschrollen nennen.
Wer unsere beiden schwungvollen Theaterpädagoginnen kennt, der weiß, dass sie den SchauspielerInnen am Vorbereitungstag gleich die Gelegenheit geben, wichtige Grundelemente des Theaterspielens auszuprobieren: Da wurde z.B. spielerisch durch das spiegelnde Nachmachen der Bewegungen eines Teampartners die Achtsamkeit für den Mitspieler eingeübt. Auch durch das Durcheinanderlaufen in verschiedenen Geschwindigkeiten wurde das Aufeinander ebenfalls trainiert. Gleichzeitig entstand dabei ein Gefühl für die Größe des „Theaterraums“.
Apropos Raum – die ganze Theaterwoche und die folgenden Aufführungen finden im Atrium des Mehrgenerationenhauses in Walldorf statt. Und so verwundert es auch nicht, dass die Vorbereitungen für die Theatertage von vielen MitbewohnerInnen des Hauses bereits in den Tagen und Wochen vor der Projektwoche mitgetragen wurden. Da wurde z.B. schon mit viel Fingerspitzengefühl gebastelt und auch der Menüplan für die Verköstigung geplant.
Während die Schauspielgruppe sich mit dem kleinen Prinzen vertraut machte, wurde gleichzeitig an den Kulissen weitergearbeitet – wahre Kunstwerke entstehen da. Tatsächlich sind wir stolz, so unterschiedliche Talente unter unserem Dach zu vereinen und über die Begeisterung, wie die Talente für die Theatertage eingebracht werden.
Abschließend noch eine nette Anekdote zum ersten Tag: Die SchauspielerInnen improvisierten zu passender Musik wie sie mit Bewegung zunächst den Flug des Flugzeuges darstellen, dann das Tuckern, als der Motor einen Schaden hatte und schließlich die Notlandung. Als alle nach der Notlandung am Boden lagen, durften sie spontan sagen, was ihnen einfällt: „Mir tut alles weh“, „lebe ich noch?“ waren da die Rückmeldungen. Und ganz zeitgemäß ertönte es auch: „Wo ist mein Handy?“
